Würde Kongresstival 2020

Malte Möbius

Nachwuchswissenschaftler und Buchautor

 


 

Würde :

Ich liebe das Leben, denn es ist grundsätzlich reich an Potenzialen der Glückseligkeit. Diese müssen und können nur gemeinsam von Menschen im Modus der Mitmenschlichkeit entfaltet werden – was bei weitem nicht immer gelingt. Seit ich angefangen habe darüber nachzudenken, begleitet mich daher ein tiefes Mitgefühl und auch eine Art Weltschmerz gegenüber den Abgründigkeiten des menschlichen Miteinanders. Diesen Abgründigkeiten muss sich die Menschheit stellen, wenn wir den großartigen Potenzialen unseres Am-Leben-Seins besser gerecht werden wollen. Das kann nur gelingen, wenn die Würde aller Menschen als unantastbarer Wert geachtet wird.

 


 

Vortrags- oder Beitragstitel

 

»Die heilige Ordnung der Menschenwürde — 

Eine wünschenswerte Zukunft der Menschheit im Lichte der Sakralität der Person« 


 


 

Kurzbio

Malte Möbius studierte Sozialwissenschaften und schließt gerade das Masterstudium Political Science mit den Schwerpunkten Sozialpolitik und Politischer Philosophie an der Universität zu Köln ab. 2021 wird er seine Promotion im Themenfeld „Zukunft der Menschenwürde“ beginnen.
Im Rahmen einer langjährigen Unterstützung einer Multiple-Sklerose-Patientin wurde er für das Thema der Menschenwürde sensibilisiert und auf den Weg der intellektuellen Ergründung der gesellschaftlichen Umsetzung dieser Idee gebracht. Die engagierte Auseinandersetzung mit dem Thema hat Dank der Unterstützung von Professor Schulz-Nieswandt dazu geführt, dass eine wissenschaftliche Ausarbeitung zum Thema der Menschenwürde publiziert werden konnte. Dies ist jedoch erst als Beginn des Engagements für eine menschenwürdigere Zukunft unserer Zivilisation zu verstehen. Es gibt noch viel zu tun. Packen wir’s an.


 

Vortrag/Workshop

Freiheit ohne Beliebigkeit, Glauben ohne Dogmatismus – im Lichte der Sakralität der Person erscheint die „Heilige Ordnung der Menschenwürde“ als wünschenswerte Zukunft unserer Zivilisation. Der Vortrag bietet einen interdisziplinären Exkurs über das Dasein der Person im Spannungsfeld von Politik und Religion.

Anhand von Erkenntnissen aus Anthropologie, Psychologie, Kulturgeschichte, Politischer Theorie und Religionswissenschaft wird dargelegt, wieso es für die Geltung der Menschenwürde nicht genügt, diese allein als rechtliche Grundlage (siehe UN-Charta, EU-Grundrechtecharta, Grundgesetz,..) zu „verordnen“. Es erscheint umso wichtiger diese Werte darüber hinaus als innere Überzeugung zu glauben und tagtäglich auf vielen Ebenen ins Leben zu tragen, damit die Menschenwürde tatsächlich Grundlage einer umfassenden (globalen) gesellschaftlichen Wirklichkeit wird und weiter werden kann.

 


 

Produkt/ Veranstaltung 

 

Buch: »Die heilige Ordnung der Menschenwürde – Die Sakralität der Person verstehen, begründen, problematisieren«

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Portraitfoto: © Tamara Plempe