Würde Kongresstival 2020

Angelika Dahlhaus

International arbeitende Bildende Künstlerin, Integrale Kunsttherapeutin, TV Moderatorin, Referentin. 

 


 

Würde :

„Nur durch das Tor des Schönen gelangst du in der Erkenntnis Land“, Zitat Friedrich Schiller. Wer sich intensiv als Künstler über Jahrzehnte mit den Inhalten der Schönheit und Wahrheit auf die Suche gemacht hat, erkennt, daß die Würde nicht isoliert, sondern als begleitende Grundhaltung der Schöpfung in diesen zwei Schöpfungsprä-gungen enthalten ist. In der Art, wie der Tiger die Gazelle verfolgt, erhält sich Schönheit, höchstökonomische Geschmei-digkeit und damit unausgesprochen auch die Würde. Würde kann niemals isoliert von der interaktiven Tat erfasst werden. Die Würde des Tigers würde sich durch eine abgetrennte Gier verlieren, wenn er aus Lust am Grausamen mehr Leben zerstören würde, als er zu seiner Lebenserhaltung benötigt. Im Tierreich ist dies nur da vorhanden, wo das Tier sich von der Natur durch Missbrauch des Menschen getrennt hat, wie z. B. im Falle der wunderbaren Kühe, die unwürdig ihr Leben im Massen Stall ohne Sonnenlicht und frisches Gras wie Verurteilte verbringen müssen. Ein kaum zu steigerndes Bild des Verlustes an Würde eines göttlichen Wesens. In formvollendeter Höflichkeit ist nach Freiherrn von Knigge (Freimaurer, 17. Jhr.) die höchste gegenseitige Würde der Menschen zueinander das eigentliche Ziel, wenn auch später abgeflacht, gewesen. Wer würdig ißt, ißt nicht zuviel. Die Welt ist einfach im Kern. Lautstarke Kritk überschwemmt heute dagegen das Land. Das liebenswerte Kompliment, das ad hoc die Würde und damit die Eigenfrequenz eines anderen anhebt, dürfen wir wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen. Das gilt auch leider häufig für die sog. spirituelle Welt.. Für die Würde benötigen wir die Form des Sinnlich-Sichtbaren, aber ihre Urform erkennen wir in den Schöpfungsprozessen, wenn wir unsere Zirbeldrüse entwickelt haben und in die inneren Universen eintreten. Es gibt keine Engel ohne Würde. Die Würde ist grenzenlos.

 


 

Vortrags- oder Beitragstitel

 

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Kurzbiographie Angelika Dahlhaus

Angelika Dahlhaus Ergotherapeutischer und kunst-therapeutischer Werdegang 1955 Geburt in Penzberg 1961 Wohnortswechsel nach Starnberg, Besuch der Mädchenschule der Missionsbenediktionerinnen Tutzing 1972 Internats-Ausbildung zur Ergotherapeutin Berlin Spandau, 1975 Abschluß m. Staatsexamen 1976 Berufsanerkennungsjahr im Jugendwerk Gailingen (Neurologie/ Psychiatrie) u.Psychiatrie -Großkrankenhaus Emmendingen/ Freiburg 1979 Erste Voll-Berufstätigkeit in der Kinder-und Jugend-Rehabilitation Neckargemünd 1980 Halbjähriger Aufenthalt in Südamerika, Besuch div.Ergotherapien in Santiago de Chile und Rio de Janeiro 1981 Geburt von 2 Töchtern,verheiratet mit Kinderarzt Dr. Thomas Müller, Heidelberg 1982 Ganztags-Studium in der Externklasse von Prof. Rödel, Kunst-Akademie Mannheim 1989 Übersiedlung nach Freiburg, Kunstschule bei Paul Pollock, Farbstudium nach J.W. Goethe, 1990 Aufbau der Kunst-Therapie-Abteilung in der Forensik Psych.Landeskrankenh. Emmendingen 1990 Fortbildungen in Kunsttherapie bei Hauschka, und in weiteren Kunsttherapie-Ausrichtungen 1992 und 1995 Geburt zwei weiterer Kinder 1993 Übersiedlung nach Lörrach 1995 Mitgestaltung einer Ergotherapie-Abteilung in einer Ergotherapie-Praxis in Lörrach 1998 Gründung einer eigenen Ergotherapie-Praxis 1999 Ergänzung der Praxis durch Kunst- und Lerntherapie 2014 Seit 2014 frequentiert wohnhaft in Dubai/Abu Dhabi zu Art-Projekten 2014 Übersiedlung nach Zürich, Abgabe der Ergotherapie-Praxis zwecks Ortswechsel 2014 Übersiedlung nach Bayern 2015 Vertretung von Kollegen in Ergotherapie Praxen Weilheim, Starnberg und Garmisch 2017 Grundausbildung zur Hypnosetherapie und Tiefenentspanunnung bei A. Wolf, Theramedius-Institut München 2017 Künstler.therapeutische Arbeit mit Geistig Behinderten in Polling 2018 Vortragsreferentin zu Themen wie Kunst und Medizin 2019 Derzeit noch freie Mitarbeit in einer grossen Physio/Ergotherapiepraxis (Neurologie, Pädiatrie, Handchirurgie, Psychiatrie) 

 


 

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